Heimat- und Geschichtsverein Oberrotweil
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Sanierung
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Sanierung

1998 - 2001 restaurierte der Heimat- und Geschichtsverein mit Unterstützung    der Bevölkerung und der Stadt Vogtsburg dieses Haus.

Nach dem Rückkauf des Wachthiisli durch die Gemeinde wurde mit finanzieller Unterstützung des Denkmalschutzes und anderer Institutionen eine Grundsanierung möglich. Diese Unterstützung wurde nur gewährt, weil das Gebäude in seiner historischen Form (offene Räume etc.) nicht gewerblich oder privat genutzt werden kann.

Die Sanierung umfasste zunächst die Schadensbeseitigung der Fachwerkkonstruktion. Dabei wurden Balken soweit wie möglich erhalten, ergänzt und nur in wenigen Fällen ersetzt. Die Decken mussten mit neuen Bohlen vollständig neu gemacht werden. Fenster und Türen konnten repariert werden, die Mauern und das Kamin wurden ausgebessert. Selbst der Putz mit Graffitis und Schrammen wurde teilweise erhalten.
Ziel war es, das historische, Rotwiiler Material (Holz, Steine, Ziegel) genauso wie die Hausstruktur zu erhalten? Allerdings war auch das Wachthiisli immer wieder umgenutzt und umgebaut worden. Bei der Sanierung wurden einige Einbauten zurückgenommen andere blieben erhalten.
In das Nebengebäude (vom Keller zugänglich) konnten mit Genehmigung der Eigentümerin Toiletten eingebaut werden. Damit wird das Wachthiisli für Veranstaltungen/Ausstellungen voll nutzbar.

Viele Arbeiten wurden von Bürgern geleistet. Die Bauleitung lag bei Helmut Hüppe und Uwe Krause arbeitet über ein Jahr fest angestellt.

Nach einem Helferfest wurde eine Dankestafel mit den Helfernamen installiert.

Fühlt sich das Wachthiisli noch immer wohl in Rothwiil?

Dieses Wachthiisli ist nicht das älteste Haus im Dorf - dieses kleine Haus dient seit mehr als 300 Jahren dem Wohle der Bürger...

1666 bauten die Rotwiiler mit ihren besten Eichenbalken, Hölzern, Steinen und Ziegeln ein „gemeines“ Haus.
(gemein=allgemein=gemeinsam)
Hier trotteten die Rotwiiler „ihren“ Wein - im Gegensatz zum Zehntwein in der Zehnttrotte (heute Hofgut von Gleichenstein)...
Hier waren ihre Geräte zum Brandschutz, Leitern, Hakenstangen, die ledernen Eimer - jeder Rotwiiler musste vor seiner Heirat einen kaufen -  Waagen zum Tauschgeschäft usw...

Nun wird das Wachthiisli bereits im vierten Jahr vorwiegend als Ausstellungsraum bespielt...

   
 
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